Wahlaufruf: Gehen Sie zur Wahl und wählen Sie die FDP für die Gestaltung der Wachtberger Zukunft!

Sehr geehrte Wachtberger Bürgerinnen und Bürger, haben Sie den Eindruck, Wahlkampf stört? Wir hoffen nicht! Wir halten vielmehr den Wahlkampf alle fünf Jahre für eine Zeit, in der alle antretenden Wahllisten und Kandidaten motiviert sind, ihre politischen Vorstellungen zu ordnen und für die Wähler auf den Punkt zu bringen. Wer sich zur Wahl stellt, wählt selber aus, mit welchen Themen er/sie das tut und wie konkret er/sie sich dabei festlegt. Wir wollen Ihnen mit unserem Wahlkampf eine Informationsgrundlage – aus unserer Sicht - für Ihre demokratische Wahlentscheidung geben! 

Die Entscheidungsfreiheit eines Gemeinderats wie in Wachtberg ist begrenzt – vieles wird durch Kreis, Land und Bund und nicht durch die Gemeinde entschieden. Dennoch haben wir Einfluss auf das Lebensumfeld der Wachtberger Bürger - wie wir Wachtberg entwickeln wollen, sagen wir in unserem Wahlprogramm der FDP Wachtberg. Nachdem auch die Programme der Mitbewerber zum Vergleich vorliegen, möchten wir für Sie Hauptpunkte zusammenfassen, die uns nach unserer Meinung unterscheiden:

Klarheit und Nüchternheit betr. Finanzen: Es ist Kernbestand von FDP-Überzeugungen, dass die Belastung der Bürger mit Steuern und Abgaben begrenzt bleiben muss. Wir tun uns schwer mit höheren gemeindlichen Steuern. Wir lehnen es aber ab, deshalb so zu tun, als sei der Gemeindehaushalt in Ordnung, als würden Einnahmeausfälle durch die Corona-Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung höchstwahrscheinlich von oben ausgeglichen! Als sei die drohende Haushalts­sicherung gar nicht so schlimm, und jedenfalls könnten wir uns durchaus auch neue Leistungen leisten. Die liberale Fraktion hat im Gemeinderat bei der letzten Haushalts­entscheidung als einzige der Ausweitung des Personalplans widersprochen. Wenn wir ehrlicherweise schon nicht ausschließen können, dass wir den Hebesatz der Grund­steuer B antasten müssen, dann werden wir es wenigstens nicht für abgemacht halten, dass es auf der Ausgabenseite überhaupt keine Einspar­möglichkeiten gibt! Und andererseits erkennen wir an, dass die Gemeinde z.B. auf dem Feld von Kitas und OGS heute viel mehr bietet als in früheren Jahren.

Umweltschutz: wir sind für lokale Maßnahmen. Uns leuchtet insbesondere alles ein, was konkret in Wachtberg für mehr Artenvielfalt sorgen kann, wie Programme für Feldraine, Hecken usw. Uns leuchtet auch das ein, was lokal zur Einsparung von Treibhausgasen getan werden kann. Wir lehnen aber die Installation von Windrädern in Wachtberg ab – weil wir unser Landschaftsbild für zu wertvoll halten, um es für Windräder zu opfern, aber auch, weil wir uns nicht für den automatischen Vollzug einer wenig effizienten deutschen Klimawendepolitik verantwortlich fühlen.

Gemeindeentwicklung: wir wollen einen mittleren Weg gehen. Wir möchten das Entstehen von einigermaßen günstigem Wohnraum unterstützen. Dafür brauchen wir an geeigneten Stellen eine verdichtete Bebauung mit Mehrfamilienhäuser wie demnächst am Roggenacker in Ließem. Wir halten nichts von Ideen wie der einer gemeindeeigenen Bauentwicklungsgesellschaft. Dafür hat die öffentliche Hand viel zu häufig bewiesen, dass sie kein guter Unternehmer ist. Wir werden betreffend Wohnbau- und Gewerbe­flächen im Flächennutzungsplan nicht das Rad in die Vergangenheit zurückdrehen, aber beim Wunsch nach Neuausweisungen vorsichtig sein. Die Balance zwischen Entwickeln und Bewahren muss in der Summe für Wachtberg stimmen.

Wägen Sie ab und geben Sie bei der Kommunalwahl am 13. September Ihre Stimme der FDP! Ihre FDP Wachtberg