Freie soziale Marktwirtschaft als Garant zum Erfolg für Handwerk & Gewerbe

Drei Wochen vor der Kommunalwahl in NRW hatten Fraktion und Vorstand des Ortsverbandes der Wachtberger FDP noch zu einer speziellen Veranstaltung für Handwerk und Gewerbe der Wachtberger Gemeinde in das Hotel Görres in Villip eingeladen. In seiner Begrüßung führte der Vorsitzende der Wachtberger Liberalen, Alexander Gilles, dazu aus, dass es für die FDP ein wichtiges Anliegen sei, dem Mittelstand in der Gemeinde in schwierigen Zeiten eine Plattform zu bieten, um aufzuzeigen: Wo drückt Ihr Schuh? Vor welchen Herausforderungen steht Ihr Betrieb/Ihr Gewerbe? Welche Wünsche haben Sie an die Landes- und Kommunalpolitik?“ Sein besonderer Gruß galt dabei dem Referenten des Abends Ralph Bombis, MdL, Obmann und Sprecher der FDP für Wirtschaft, Mittelstand und Handwerk im Düsseldorfer Landtag, dem Kreishandwerksmeister Thomas Radermacher und Helga Frohberg, Fraktionsvorsitze der FDP im Wachtberger Gemeinderat. Den anschließenden Einstieg machte Frederic Seebohm, Mitglied der Wachtberger FDP. Dazu führte dieser aus, Mittelstand und Handwerk seien das Rückgrat unserer Wirtschaft. Immer neue Vorschriften, Regelungen und Verordnungen sowie steigende Steuern und Abgaben belasten aber gerade kleine und mittelständische Betriebe. Zusätzlich habe in vielen regionalen Betrieben des Handwerks und Gewerbes die Corona Pandemie zu weiteren erheblichen Problemen geführt. Herr Bombis werde uns die Rahmenbedingungen der Liberale vorstellen, damit Handwerk und Mittelstand auch in Zukunft attraktiv bleiben.Ralph Bombis begann seinen Vortrag mit einer Frage: „Ist die freie und soziale Marktwirtschaft noch relevant und zukunftsfähig?“ Seine Antwort war ein klares Ja! Gerade in schwierigen Zeiten wie heute, so Bombis, sei die freie und soziale Marktwirtschaft der Garant zum Erfolg. Denn die Maßnahmen die von Bund und NRW getroffen würden, seien ohne sie nicht möglich. Gerade für die kleinen Betriebe und das Handwerk war und sei es notwendig an diesen Prinzip festzuhalten. Bombis wörtlich: „ Wir müssen unsere Wirtschaft am Laufen halten, sie hat es nötig aber auch verdient!“ Gleiches gelte auch für die Bildung, denn Bildung bedeute in die Zukunft zu investieren.

 

Es sei für uns alle eine Herausforderung, die wir annehmen und gewinnen müssen! Grundlage für sein Statement sei auch das Zwischenergebnis der Enquete Kommission des Düsseldorfer Landtags, die er geleitet habe. 171 Handlungsempfehlungen wurden darin erarbeitet, die nun umgesetzt werden müssen. (Landtag NRW Drucksache 16/14200) Einen besondere Hinweis gab er abschließend:Mit seinen bisher vier „Entfesselungspaketen“ habe NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart (FDP) bereits erste Schritte der Landesregierung zum Abbau unnötiger Bürokratie unternommen. Digitalisierung, Online-Handel, Fachkräftemangel und sterbende Dorfzentren sind weitere Herausforderungen für den Mittelstand und das Handwerk im ländlichen Raum. Dazu gehöre auch die Feststellung, die FDP in NRW stehe für diesen Weg mit Kompetenz und sorge mit Nachdruck für deren Umsetzung! In der nachfolgenden lebhaften Diskussion wurde deutlich, dass die Teilnehmer im Wesentlichen den Ausführungen von Ralph Bombis zustimmten. Darüber werden wir in einem Folgebericht noch eingehen! Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Alexander Gilles bei allen Beteiligten für einen gelungenen Abend. Er sei sicher, so Gilles, dass die Informationen und der nachfolgende Gedankenaustausch dazu führen werden, mit Zuversicht die momentanen Schwierigkeiten anzugehen und zu meistern! (jm)