Stellungnahme zu den Wahlprüfsteinen des Wachtberger ADFC

Sehr geehrter Herr Stümer,

wie von Ihnen erbeten, schicken wir Ihnen unsere Stellungnahme der Wahlprüfsteine. Wir bitten um Verständnis, dass wir auf die einzelnen Fragen nicht detailliert antworten, sondern zu diesem wichtigen Thema eine allgemeine Stellungnahme schicken. Vieles haben wir ja auch schon persönlich besprochen und daran halten wir uns auch in Zukunft!

Gemeinsames Radfahren und gemeinsames Prüfen und Fordern, so lautete das Motiv von Fraktion, Vorstand der Wachtberger FDP und der Ortsgruppe Wachtberg des ADFC. Neben den Wahlprüfsteinen, die der ADFC allen Wachberger Parteien zu ihren Anliegen und Forderungen geschickt hat, hatte man sich darauf verständigt, wichtiges in der Praxis zu erleben und zu klären. Gefahren für Radfahrer zu erkennen und zu beseitigen, so die Meinung von Alexander Gilles, Spitzenkandidat der Liberalen, könne man nur in der Praxis. Dieser Feststellung schlossen sich Friedrich Oettler, Ratsmitglied, und Andreas Stürmer für den ADFC uneingeschränkt an. Andreas Stürmer hatte sich bereit erklärt, mit den FDP-Vertretern in den mit Radwegen befassten Ausschüssen, Alexander Gilles und Friedrich Oettler, für den Radverkehr kritische Stellen in einem Teil des Wachtberger Gemeindegebiets in Augenschein zu nehmen. Mehr als erwartet stellte sich dabei heraus, dass die konkrete Anschauung Problembewusstsein schafft!  Wir entnehmen unserer Wachtberger Inspektions-Radrundfahrt mit dem ADFC daher viele wertvolle Einzelerkenntnisse, die für unsere gemeindepolitische Arbeit wichtig sein werden. Vor allem werden wir hartnäckig darauf drängen, dass auch dem Radverkehr künftig mehr Beachtung geschenkt werde, so die Vertreter der Wachtberger Liberalen von Fraktion und Vorstand. In der Kurzfassung unseres Wahlprogramms heißt es zu diesem Thema u.a.: Wir setzen uns für den weiteren Ausbau des Radwegenetzes ein, ohne dabei den fließenden Verkehr zu behindern! 

Der Radverkehr insgesamt befindet sich auch in Wachtberg im Aufwind. Erfreulicherweise nutzen mehr Menschen das Rad auch für Wege zur Arbeit oder zum Einkaufen. Diese Alltagsradler erwarten schnelle und sichere Radwege vor allem auch parallel zu den Autostraßen. Das Routennetz über asphaltierte Feldwege wiederum ist in Wachtberg schon gut ausgebaut, aber manchmal eher für Freizeitfahrer und Radtouristen als für Radpendler attraktiv. Wir entnehmen unserer Wachtberger Inspektions-Radrundfahrt viele wertvolle Einzelerkenntnisse, die für unsere gemeindepolitische Arbeit in Zukunft wichtig sein werden. Vor allem werden wir hartnäckig darauf drängen, dass dies nicht nur im Wahlkampf eine Rolle spiele, sondern auch nach dem 13.September 2020 nachhaltig verfolgt werde.

Zitat Wahlprogramm der FDP: „Was ideal zu unserer naturnahen Landschaft passt, ist die Fortbewegung mit dem Fahrrad. Wir unterstützen daher den weiteren geplanten Ausbau des Radwegenetzes!