FDP Wachtberg

Top Thema:

Mit Verstand und Herz
für Wachtberg

 

Bürger helfen


FDP in Wachtberg

Aktuelles
Partei
Fraktion
Anfragen
Die Köpfe
Bürger helfen
Links
Service
Bilder
Bürgerpreisträger
Spenden
Energie-Spar-Ratgeber
40 Jahre FDP Wachtberg

zurück zum Anfang der FDP-Wachtberg Homepage Haben Sie Fragen an den Webmaster der Fdp-Wachtberg? Treten Sie in Kontakt mit der FDP-Wachtberg Die Sitemap der FDP-Wachtberg-Homepage Das Impressum der FDP-Wachtberg

 

Die FDP in Wachtberg besteht im September 2008 40 Jahre

Von Hans Günther Haagmann und Hans-Joachim Pagels

 

Vor der Neuordnung des Bonner Raumes 1969 gehörten die FDP-Mitglieder, die in der späteren Gemeinde Wachtberg wohnten, zu verschiedenen Ortsverbänden in den selbständigen Gemeinden des Amtes Villip in Berkum oft auch noch zu FDP-Ortsverbänden in Bad Godesberg und Meckenheim.

 

Von 1961 bis 1969 war der Gründungsvater der FDP Wachtberg, Hans Günther Haagmann, Kreistagsabgeordneter im Landkreis Bonn, zu dem u.a. Bad Godesberg, Meckenheim, Rheinbach, das Amt Villip, Beuel, Königswinter, Alfter, Bornheim usw. gehörten. Einem Landkreis, der seit 1816 bestand - zu dem auch einmal die Stadt Bonn gehörte - und der sich nach der Struktur, der Wirtschaftskraft und Verwaltungsführung bewährte.

 

Bereits 1968 bahnte sich die Neuordnung des Bonner Raumes an; Bonn schluckte 69 Godesberg, Beuel, dehnte sich Richtung Vorgebirge aus; der Landkreis Bonn wurde zerschlagen, sein Rest wurde dem ehemaligen Sieg-Kreis als Rhein-Sieg-Kreis zugeschlagen, leider! - Alle damaligen Fraktionen des Landkreises Bonn, CDU, SPD und FDP wehrten sich gegen diese rigorose Art der Neuordnung, - und Haagmann erinnerte sich, dass alle zusammen mit dem vorzüglichen Oberkreisdirektor Dr. Robert Eggert durch Eingaben, Proteste, mit sachlich ausgezeichneten Argumenten für die Beibehaltung eines anderen, neuen Kreiszuschnitts linksrheinisch, bis zum Oktober 69 kämpften. - Heute ist das "Schnee von gestern" und die Neuordnung akzeptiert.

 

Am 14. September 1968 wurde in Wachtberg-Ließem in der Wohnung von Hans Günther Haagmann, ein Ortsverband der FDP für das Gebiet "Amt Villip in Berkum" gegründet, sozusagen vorsorglich im Blick auf die Neuordnung des Bonner Raumes 1969. Neun Freunde, darunter der Kreistagsabgeordnete Dr. Bohne (Wachtberg-Pech), aber auch zwei Freunde aus dem Bürgermeisteramt Adendorf und ein Freund aus Fritzdorf waren dabei. Hinzu stieß auch Fritz Niebel (Niederbachem).

 

Die Parteifreunde wollten erreichen, dass bei der sich abzeichnenden Raumordnung eine starke, größere Gemeinde, wie sie auch immer genannt oder geschnitten würde, 1969 (der Name "WACHTBERG“ war noch nicht geboren) eine lebensfähige Entwicklungsmöglichkeit und Struktur bei Beibehaltung der ländlichen Struktur und der Förderung von Handwerk und Gewerbe erhalten sollte. Diese kleine Gruppe von Gleichgesinnten konnte nur zusammen mit den anderen politischen Kräften den erheblichen Nachholbedarf des Bonner Umlandes durchsetzen. Und alle politischen Kräfte hielten dann 1969 auch zusammen, es gab ein Quäntchen Grundkonsens - was heute oft fehlt –.

 

Die FDP auf dem Gebiet des Amtes Villip wuchs 1968/69 auf 38 Mitglieder an; man hatte Hans Günther Haagmann bei der Gründung 1968 zum Vorsitzenden gewählt, und in den ersten Gemeinderat der neuen Gemeinde Wachtberg zogen zwei FDP-Ratskollegen ein: Anton Meyers (Berkum) und Fritz Niebel (Niederbachem).

 

Männer der ersten Stunde waren auch der in der Vorübergangszeit vor dem ersten Gemeinderat als Ratsbeauftragter fungierende Sebastian Luhmer, Bürgermeister Josef Bedorf (CDU) ab Herbst 69, und die 27 Ratsmitglieder sowie der erste Gemeindedirektor Josef Schmidt.

 

Zusammen mit dem Wormersdorfer FDP-Freund Peter Zavelberg nahm Haagmann als Kreistagsabgeordneter des neuen Rhein-Sieg-Kreises die Belange der linksrheinischen Bürgerinnen und Bürger wahr, eine oft schwere Sach- und Überzeugungsarbeit in Siegburg; denn der Rhein bildete in gewisser Weise - wie heute - doch noch eine "Grenze".

 

 

 

Inzwischen hat die Wachtberger FDP in ihren 40 Jahren des Bestehens viele Freunde gewonnen durch eine sachliche bürgerbezogene Kommunalpolitik, wenn auch "die da oben" mal was falsch machten. Hier zählte und zählt bis heute, die Person, die man wählt, an die man sich wendet, weil man sie kennt. Heute ist die Wachtberger FDP eine Kraft, die mitgestaltet. Die FDP-Gemeinderatsfraktion bzw. ihre vier Mitglieder sind kenntnisreich und arbeiten sachbezogen, ohne Machtanspruch. Die Partei hat mehr als 60 Mitglieder. O.k., sie ist immer noch klein, hat aber viele Bürger als Freunde gewonnen und sie hofft auf weiteren Zuspruch, gerade weil Prioritäten gesetzt und wir ohne neue Baugebiete unser schönes Wachtberg weiterentwickeln werden.

 

1968 bis 2008, 40 Jahre FDP in Wachtberg. 40 Jahre Arbeit für das Zusammenwachsen von 13 Orten, die 1969 zusammen12.632 Einwohner hatten, eine Flächengemeinde mit ca. 5o qkm, die jetzt mit über 20.000 Bürgerinnen und Bürgern eine stattliche Gemeinde mit mehr Lebensqualität ist als Bonn, eine Selbstverwaltungskörperschaft mit Ortstradition, Heimat für alte und neue Bürgerinnen und Bürger, auch mit Perspektiven, Sozialempfinden, mit Begegnungsstätten und Projekten für die Bürger. Und der Möglichkeit Stadtrechte zu erhalten.

 

Wenn die Bürger von der FDP nach 40 Jahren sagen, diese Partei, diese Fraktion habe bescheiden, konsequent und verlässlich mitgewirkt am Aufbauen der Gestaltung und Fortentwicklung Wachtbergs, dann ist das Lob und Ansporn zugleich.

Dafür steht auch die heutige Generation der FDP mit der Parteivorsitzenden Helga Frohberg, dem Fraktionsvorsitzenden Thorsten Grenzmeier, den Ratsmitgliedern Helga Frohberg, Andreas Löllgen und ich als Rats- und Kreistagsmitglied, Hans-Joachim Pagels.

 

Wenn ich mir als beinahe 64 Jähriger nach fast 20 jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit als Parteimensch, der manchmal anderer Meinung war als die offizielle Parteimeinung -und das auch kräftig sagte- etwas wünsche, dann dies: Wir brauchen mehr Bürgernähe, mehr Bürgermeinung, mehr politische Kultur; wir als FDP brauchen mehr Menschen, die mit oder ohne Parteizugehörigkeit- sich für Kommunalpolitik "hergeben“, aktiv werden. Ich lade alle ein, die jungen Menschen, die mittlere Generation und die jung Gebliebenen

 

"WIR BÜRGER SIND DAS VOLK",

 

auch am Rhein.

 



Die Parteivorsitzenden

14.09.1968  bis 30.04.1979  Hans-Günther Haagmann 
01.05.1979  bis 30.10.1989  Dieter Gerull 
01.11.1989  bis 30.09.2001   Hans-Joachim Pagels 
01.10.2001  bis 19.12.2002  Walter Gassen 
01.01.2003  bis 30.09.2006  Hans-Joachim Pagels 
01.10.2006  bis 12.05.2009  Gört Luedtke 
12.05.2009  bis heute   Helga Frohberg 


Die Fraktionsvorsitzenden

1969   bis 30.09.1975  keine Fraktion 
01.10.1975  bis 30.09.1989  Hans-Günther Haagmann 
01.10.1989  bis 31.08.1997   Hans Karaszewski 
01.09.1997  bis 30.09.1999  Hans-Joachim Pagels 
01.10.1999  bis 19.12.2002  Walter Gassen 
01.01.2003  bis 30.09.2004  Jörg Wilms 
01.10.2004  bis 24.03.2009  Andreas Löllgen 
26.03.2009  bis heute  Thorsten Grenzmeier 


Die stellvertretenden Bürgermeister

01.10.1975  bis 30.09.1984  Hans-Günther Haagmann 
01.10.1994  bis 30.09.2004  Hans-Joachim Pagels 


Die Kreistagsabgeordneten

01.11.1969  bis 31.08.1971  Hans-Günther Haagmann 
01.04.1985  bis 30.09.1989  Hans Karaszewski 
01.10.2004  bis heute   Hans-Joachim Pagels 


Die Bürgermeisterkandidaten

1999   Hans-Joachim Pagels 
2004   Jörg Wilms 
2009   Sabine Groth 

Wahlprogramm
Wahlprogramm

 

Programmatik
Wechsel Lexikon 

 

Kampagne
Steuerkampagne

 

Spenden
Bürgerfonds

 

MITGLIED WERDEN

 

FDP-SPEZIAL
Aktuelles aus dem Europa-Parlament:

Das aktuelle FDP-Europa-Portal News aus Brüssel, Berlin und Strassburg