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CDU und Bürgermeister werden nervös


Wie berichtet, mussten die FDP Ratsmitglieder mit Erstaunen unlängst erfahren, dass Bürgermeister Theo Hüffel zusammen mit CDU, SPD und UWG in einer vom Bürgermeister eingeladenen Fraktionsvorsitzendenrunde eine Vorauswahl der Kandidaten für den zukünftigen Beigeordneten der Gemeinde Wachtberg getroffen hat. Der FDP-Fraktionsvorsitzende, Thorsten Grenzmeier, erhielt keine Einladung zu diesem Gespräch. Ein Schicksal, das ihn mit der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Frau Hohenthal verbindet, wie sich im Nachhinein herausstellte.

Der Bürgermeister verwendete für die Einladung ein E-Mail-Adresse, die ihm nie als Kontaktadresse für den neuen Fraktionsvorsitzenden der FDP mitgeteilt wurde. Es wäre ein Leichtes und der Bedeutung der Situation angemessen gewesen, wenn der Bürgermeister sich durch ein Telefonat das Kommen der (neuen) Fraktionsvorsitzenden hätte bestätigen lassen. Das ist sicherlich nicht zuviel verlangt und ganz normal im Geschäftsleben.

Die aktuell Reaktion der CDU und des Bürgermeisters in der Presse darauf zeigt, wie nervös diese kurz vor dem Wahltermin sind. Nicht nur, dass der Bürgermeister wieder wortbrüchig wurde, indem er erklärte, er wolle in dieser Angelegenheit nicht weiter Öl ins Feuer schütten, aber gleichzeitig mit seiner Presseerklärung genau das Gegenteil tat. Auch spiegelt die Reaktion des CDU-Fraktionsvorsitzenden Günter Kurenbach dies wieder, in dem er schrieb, die FDP habe den guten Stil früherer Zeiten verloren. Hierzu der Fraktionsvorsitzende Thorsten Grenzmeier: “ Diese Argumentation ausgerechnet von der CDU ist schon erstaunlich. Da stellt sich die Frage, wer hier den politischen Anstand verloren hat!“

Auch scheint die CDU ihrem eigenen Bürgermeister nicht viel zuzutrauen. Wie sonst lässt sich erklären, dass die CDU mit Hochdruck daran arbeitet, unbedingt noch in dieser Wahlperiode einen neuen Beigeordneten zu wählen. Während Bürgermeister a.D. Döring lange Zeit ohne Beigeordneten sehr gut die Geschäfte der Gemeinde geführt hatte, kann Herr Hüffel dies nicht einmal mit Beigeordneten. Dies spiegelt sich in seiner Bilanz der letzten fünf Jahre und der schlechten Stimmung bei den Mitarbeitern im Rathaus wieder.

Ein Wechsel an der Rathausspitze ist deshalb dringend geboten. Wachtberg braucht Sabine Groth als kompetente Bürgermeisterin, die in Wachtberg für die Interessen Ihrer Wähler und mittlerweile dreier Parteien (FDP, SPD und Grünen) steht und nicht nur die Interessen der eigenen Parteimitglieder vertritt.

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