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09. 03. 2014
Kreisparteitag der FDP
Wir müssen in den kommenden Wochen unsere Werte deutlich machen und die Zustimmung der Wähler gewinnen.


Dr. Karl-Heinz Lamberty ist auf der Kreiswahlversammlung der FDP Rhein-Sieg in Wachtberg mit 85,5 % zum Landratskandidaten gewählt worden. Dr. Karl-Heinz Lamberty aus Swisttal ist der Vorsitzende der Kreistagsfraktion und Spitzenkandidat der Kreistagsliste bei den anstehenden Kommunalwahlen im Mai 2014. Zuvor hatte die Vorsitzende des Ortsverbandes Wachtberg der FDP, Helga Frohberg, die zahlreichen Mitglieder des Rhein-Sieg der FDP in Wachtberg begrüßt. Seien Sie bei uns willkommen und fühlen Sie sich wohl, so Frohberg. Auf dem am gleichen Tag durchgeführten ordentlichen Kreisparteitag wurde mit einigen Änderungen das von Jana Rentzsch als Vorsitzende der Programmkommission eingebrachte Kreiswahlprogramm „Freiheit und Verantwortung“ fast einstimmig beschlossen.

Der Bundesvorsitzende der FDP, Christian Lindner, ehrte den langjährigen Kreisvorsitzenden Dr. Gerhard Papke, MdL und Vizepräsident des Landtags in NRW für seine Verdienste als Kreisvorsitzenden Rhein-Sieg der FDP. In Anspielung auf das Ergebnis der Bundestagswahl 2013 sagte er, wer zur FDP komme müsse starke Nerven habe, dies habe Gerhard Papke immer vorgelebt. Anschließend würdigte er die Verdienste von Christoph Schulz aus Hennef für 50 Jahre Parteimitgliedschaft. Geehrt wurden für 40 Jahre Parteimitgliedschaft Dr. Paul Breloh aus Alfter, Klaus Peter Smielick aus Ruppichteroth, Telse Kraatz aus Swisttal, Michael Harting aus Bornheim, Friedemann Weckbach-Mara aus Meckenheim und Hans-Joachim Pagels aus Wachtberg für 25 Jahre Parteimitgliedschaft. 

In seiner Rede kritisiert Christian Lindner das Verhalten der Großen Koalition zum Fall Edathy. Die Informationen, die der ehemalige Innenminister Friedrich an den SPD Parteivorsitzenden weitergegeben habe, seien nur erfolgt, um die Große Koalition nicht platzen zu lassen. Es seien keine edlen sondern nur partei-politische Motive, so Lindner. Diese Affäre, Lindner weiter, sei auch eine Begründung dafür, wie wichtig die FDP für die Bundespolitik sei. Lindner machte anschließend einige kritische Anmerkungen zur Wirtschafts- und Finanzpolitik der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich mit der Entwicklung in Frankreich. Für diese Entwicklung, so Lindner gebe es nur eine Alternative; die wirtschaftspolitische Kompetenz und Position der FDP. Die FDP stehe jetzt in einer Bewährungsprobe und müsse sehr um Aufmerksamkeit kämpfen. Als Botschafter der liberalen Idee sehe er die Kommunalpolitiker in einer sehr wichtigen Rolle. Es seien bei der letzten Bundestagswahl nicht die Werte der FDP abgewählt worden, sondern die Personen, die diese Werte nicht dem Wähler vermitteln konnten. Die FDP habe jetzt die große Chance, erneut die Aufmerksamkeit und Zustimmung der Wähler zu gewinnen. Lindner wörtlich: „Wir müssen in den kommenden Wochen unsere Werte deutlich machen und die Zustimmung der Wähler gewinnen. Hier im Rhein-Sieg-Kreis bin ich überzeugt, dass wir diese Herausforderung bestehen!“

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